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    Los geht’s!

    Der erste Satz ist der schwierigste, so hieß es früher immer bei den Aufsätzen. Ein bisschen einen Ruck muss ich mir auch heute noch selber geben, wenn ich fürs Malerblatt einen großen Artikel oder wenn ich das Editorial schreibe. Aber die Routine macht das alles alltäglich und erträglich.

    Anders im Hier und Jetzt, an dieser Stelle. Ein neues Medium, ein Blog, online im Internet. Die ganz Jungen machen “sowas” mit Links, nehmen es als Spiel, gehen locker damit um und scheren sich nicht darum, ob nun Schreibfehler drin sind, ob alles klein- oder alles großgeschrieben ankommt. Hauptsache, die Information stimmt oder zumindest der Spaßfaktor. Am besten beides.

    Wie gesagt: für mich ist das Medium neu und ich muss noch ordentlich üben, bis das locker vom Hocker in die Tasten fließt. Ich werde aber auch noch etliche Stündlein in den kommenden Wochen mit dem Malerblatt-Blog verbringen, damit ich dann auf unserer großen Messe Farbe – Ausbau & Fassade halbwegs fit und schnell damit umgehen und Ihnen auch aus München berichten kann.

    Klasse wäre es natürlich, wenn Sie aktiv mitmachen und so ein bisschen mehr Dynamik in die Geschichte bringen würden. Ich bin gespannt und drücke mir die Daumen dafür, kurze, längere, sachliche oder “wilde” Beiträge von Ihnen hier zu finden. Im Editorial des März-Malerblattes 3/2010 lobte ich ein süßes Überraschungspaket für den ersten Beitrag hier aus, der nicht aus dem “Dunstkreis” der Malerblatt-Redaktion stammt.

    Der offizielle Startschuss, auch für Fremdeinträge, fällt also genau JETZT.

    Heute hatte ich Urlaub und morgen darf ich noch einmal faul sein – mein vermutlich letzter freier Wochentag vor der Messe in München, die häufig als Abkürzung auftaucht, auch in der Überschrift der entsprechenden Blog-Kategorie hier:

     FAF 2010 = Farbe – Ausbau & Fassade 2010.

    Trotz des Urlaubs bin ich etwas angespannt, weil das Märzheft dieser Tage erscheint. Heute, so wurde ich von meiner Redaktionskollegin, Ursula Krämer, informiert, kam das brandneue Heft aus der Druckerei. Mal sehen, ob via Post morgen bereits ein Exemplar bei mir zu Hause im urschwäbischen Nürtingen in den Briefkasten geworfen wird.

    Für einen Außenstehenden ist es kaum nachvollziehbar, doch bei uns in der Malerblatt-Redaktion ist es so: die schlimmsten 30 Minuten jeden Monat sind diejenigen, wenn das Heft frisch auf den Schreibtisch kommt – beim ersten Durchblättern also. Irgendwo ist immer eine Kleinigkeit versteckt, die uns nicht so gut gefällt: ein Bild kommt farblich nicht so raus wie wir es dachten, der Titel wirkt anders als geplant. Oder es ist schlicht und ergreifend irgendwo ein Rechtschreib- oder Grammatikfehler drin. Das darf nicht passieren. Doch es passiert. Fast jedes Mal. Meistens handelt es sich glücklicherweise um eine Bagatelle. Nicht immer.

    Und so werde ich morgen oder übermorgen oder überübermorgen eine halbe Stunde leicht angespannt im eigenen Produkt blättern. Und an Sie denken, an den Leser. Ist etwas für jeden drin? Kommt das Heft gut an? Landet es achtlos auf dem Altpapierstapel?

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dem neuen Heft und natürlich auch hier mit dem Blog! Ich werde dranbleiben. Sie auch? Bis ganz bald!?

    Herzlich Ihr

    Ulrich Schweizer

    9 Kommentare zu “Los geht’s!”

    1. Werner Deck sagt:

      Lieber Herr Schweizer,

      da lese ich doch soeben in der neuen Ausgabe vom Malerblatt, dass der erste Eintrag im Blog mit einem güldenen Ritter-Ehrenpreis-Schlag belohnt wird. Dem Wettbewerb stelle ich mich doch glatt.

      Alles gute zum neuen Medium, viele (Diskusssions-) Beiträge und weiter viel Erfolg wünscht mit

      farbenfrohen und :-) freundlichen Grüßen, Ihr
      Opti-Maler-Partner, Werner Deck

    2. Sehr geehrter Herr Schweizer,
      jetzt ist mir doch der Herr Deck zuvor gekommen.
      Ich bedanke mich herzlich für die Firmenvorstellung im brandneuen Malerblatt! Diese Vorstellung in unserer Fachzeitschrift erinnert mich an eine Begebenheit aus meiner Lehrlingszeit: Einen von mir gestalteten Giebel hatte ich seinerzeit einer anderen Fachzeitschrift vorgestellt. Als Feedback kam damals eine Zusage auf Veröffentlichung in einer sich in Planung befindenden neuen Rubrik. Leider ist es lediglich bei der Zusage geblieben: Die Rubrik ist niemals eingerichtet und die Giebelgestaltung demnach auch nicht vorgestellt worden.
      Ich fühle mich durch den Bericht im Malerblatt geadelt und freue mich mit Herrn Deck über seinen güldenen Ritterschlag!

      Viele Grüße aus Castrop-Rauxel

      sendet Johannes Hünnemeyer

    3. Heike Eberle sagt:

      Hallo Herr Schweizer,

      Juhu! Auch Sie haben jetzt die Hürde zum Bloggen genommen. Wunderbar! Ich gratuliere Ihnen zum Start!

      Rittersport – quadratisch, praktisch und gut – das ist doch ein tolles Motto für diesen Blog. Aber, Ihnen Herr Schweizer, da bin ich mir gewiss, schaffen es locker in der Blogsprache mitzu”blubbern”. Auf Ihren betriebswirtschaftlichen Part bin ich gespannt.

      Herzliche Morgengrüße aus der Pfalz,
      Heike Eberle

    4. Hallo, lieber Herr Schweizer!

      Herzlich willkommen nun auch als Blogger im Netz!

      Eine großartige Idee, zu der ich Ihnen spannende Kommentare aus dem täglichen Geschäftswahnsinn wünsche.

      Auch freue ich mich schon auf unser nächstes persönliches Treffen – und nicht nur auf dem Bildschirm.

      Schöne Grüße

      Bettina Luik-Braunstein

    5. Andreas F. Rottmann sagt:

      Hallo Herr Schweizer,

      wer bloggt, der bleibt?! Wünsche Ihnen viel Erfolg!
      Komme am Do, den 25sten kurz vorbei und freue mich, Sie eventuell zu sehen.

      Herzliche Grüße aus dem sonnigen Düsseldorf!

      Andreas Rottmann

    6. Von Bauernläden und Hausmeisterservices:
      Letztens klagte mir ein Fleischermeister sein Leid: Die Ungleichbehandlung von Metzger-Meisterbetrieben im Wettbewerb mit den Bauernläden sei eine himmelschreiende Ungerechtigkeit: Die Reinlichkeitskontrollen seien bei denen lascher, der Meisterbrief als Existenzvoraussetzung nicht erforderlich, ausbilden tun die sowieso nicht und deshalb sei es nicht verwunderlich, dass es dort billiger zur Sache geht.
      Einige Wochen später standen umfangreiche Wohnungssanierungen in seinen Miethäusern an. Beauftragt wurde ein Hausmeisterservice.

      • Werner Deck sagt:

        Sehr gut beschrieben, Herr Hünnemeyer. Ja, genaus so ist es im wahren und sehr harten Leben. Kann man daraus etwas lernen? Ich fürchte nicht! Es ist eine gesellschaftliche Zustandsbeschreibung. So ist es eben. Schauen wir uns also nach den “richtigen” Kunden um. Auch nicht einfach, ich weiß.

        Viele Grüße, Werner Deck

      • Uli sagt:

        Lieber Herr Hünnemeyer,
        ja, eigentlich unglaublich, diese Geschichte. Werner Deck bringt es auf den Punkt: so ist sie geworden, unsere Gesellschaft. Und manchmal erwischt man sich selber bei der Suche nach Schnäppchen, beim Studieren der Supermarkt-Anzeigen und -Prospekte, obwohl bei einem Kauf dort diejenigen Händler geschwächt werden, die einem Ort ein positives Gesicht geben. Alle anderen Verbraucher sollen mehr zahlen, um positive Dinge zu erhalten. Man selber nimmt dann aber doch einen Billigflug oder empört sich, dass ein elektrisches Gerät hundert Euro teurer ist als beim Discounter…
        Wir alle müssen diese Widersprüche stetig kommunizieren, bei Gesprächen im Freundeskreis, bei Kunden, in der Zeitschrift oder – wie hier – im Netz. Ihrem Metzger müsste “man” das auch sagen – aber viele Menschen vertragen solche Wahrheiten nicht und sind dann eingeschnappt…
        P.S.: Die Post an Sie geht bald raus – geben Sie mir noch einen Tag. Merci!
        Ulrich Schweizer, ulrich.schweizer@konradin.de, http://www.twitter.com/malerblat, http://www.malerblatt.de

    7. Werner Deck sagt:

      Ja, nun bin ich zum Ritter-Sport geworden! Das Paket mit den vielen quadratisch-praktischen Schokoladentafeln ist heute angekommen. Vielen Dank!

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