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    Und ich sach’ noch…

    21. September 2010

    Wenn ich die Technik beherrsche, so schrieb ich in meinem letzten Beitrag, dann maile ich von unterwegs ausm Norden. Wie soll ich sagen: ich beherrschte sie natürlich nicht. Aller Anfang ist schwer und ich hoffe nun, dieser ist hiermit gemacht.

    In Hannover lernte ich einen tollen Handwerker aus dem Bereich Raumausstattung und Innenarchitektur kennen. Weil ich aber das Pulver hier noch nicht verschießen will, gibt es später mehr.

    Und so war das nur ne kleine Zwischenmeldung…

    Herzliche Grüße von unterwegs aus der Gegend um Hannover Ihr Ulrich Schweizer ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de


    Post Mahlzeit!

    19. September 2010

    Für Sorgen sorgt das Leben. Trinken kannst Du, Du kannst trinken. Trag mich zu Tal. Unerwartet, völlig unerwartet begegneten mir mehr oder weniger gute Gedichte an Fassaden und auf Feldsteinen oder wie die Dinger heißen. Genau, ich war auf Sonntagsausflug im Remstal bei Stuttgart, einer schönen Weingegend. Die Sprüche und die teilweise mit der Schraubzwinge gereimten Gedichte faszinierten mich natürlich, so dass ich wie wild um mich knipste, um Sie am einen oder anderen geistigen Erguss teilhaben zu lassen.

    Direkt neben meinem Parkplatz sah ich einen Briefkasten, der zumindest eines bewies: hier wohnt kein Maler! Aber schauen Sie selber. Ein bisschen Weinberg-Feeling gibt’s noch als Zugabe!

    Hier wohnt kein Maler - ich hoffe es wenigstens.

    Hier wohnt kein Maler - ich hoffe es wenigstens.

    Die Reben als Sorgenbrecher? Und der Wein? ProBIERen!

    Die Reben als Sorgenbrecher? Und der Wein? ProBIERen!

    Das Gedicht mit möglicherweise einem kleinen Widerspruch in sich.

    Das Gedicht mit möglicherweise einem kleinen Widerspruch in sich.

    Ich kann es nur empfehlen, das Remstal bei Stuttgart.

    Ich kann es nur empfehlen, das Remstal bei Stuttgart.

    Mich bitte hinauf tragen, runter komme ich alleine!

    Mich bitte hinauf tragen, runter komme ich alleine!

    Leckeren Fisch in Baach nur für mich? Nein! ForÄlle!!!

    Leckeren Fisch in Baach nur für mich? Nein! ForÄlle!!!

    In den nächsten Tagen werde ich auf Nordtour sein, doch mich von unterwegs ab und zu melden, so ich die Technik beherrsche, was noch nicht gewiss ist. Der Wille wäre also da – und der Weg wird sich finden. Starten Sie allerbestens in Ihre Arbeitswoche!

    Ihr Ulrich Schweizer ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.de/malerblatt


    Echt Schwein gehabt!

    16. September 2010

    Ein tierisches Idyll zauberte ein Künstler auf die Fassade der Boucherie Sugg in Haguenau. Die elsäßische Metzgerei verzichtete auf das gerne genommene Logo-Motiv mit glücklichen und lachenden Schweinen, denen Messer und Gabel im Rücken stecken – wobei im Wappen auch ein gehörntes Wesen neben einem Hackebeilchen zu sehen ist.

    Die philosophischen und die psychologischen Hintergründe sollen uns hier aber nicht weiter interessieren. Uns soll genügen, dass die Fassade klasse aussieht und dass eine Menge Schweiß dafür vergossen wurde. Vermute ich.

    Jeder, der sich dafür interessiert, was aus solchen Tieren Leckeres werden kann, dem sei ein Besuch empfohlen: http://boucherie.sugg.pagesperso-orange.fr . Für Vegetarier finden sich bestens sortierte Bäckereien in Haguenau. Und Gemüsehändler.

    Die Boucherie Sugg mit Schweinen und Wappen.

    Die Boucherie Sugg mit Schweinen und Wappen.

    Noch ein Fassadendetail der elsäßischen Metzgerei.

    Noch ein Fassadendetail der elsäßischen Metzgerei.

    Und jetzt der gesamte Giebel der Boucherie Sugg in Haguenau.

    Und jetzt der gesamte Giebel der Boucherie Sugg in Haguenau.

    Ein kleines P.S.chen füge ich noch an: auch wir in der Redaktion haben heute so richtig Schwein gehabt. Das Oktoberheft des Malerblattes wurde genau zur Mittagszeit fertig und die Dateien sind im Moment auf dem Weg in die Druckerei. Und wegen der Abschlusshektik in den letzten Tagen vernachlässigte ich ein bisschen den Blog, zugegeben.

    Ihr Ulrich Schweizer ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt www.malerblatt.de


    Kreuz gemacht!

    13. September 2010

    Nicht nur ein Kreuz machen die meisten, die sich dem farblich schrill gestalteten Häuslein nähern, sondern sechs! Oder zwölf. Oder noch mehr. Es handelt sich um eine freistehende Lottoannahmestelle in Frickenhausen bei Nürtingen. Das Gelb wurde durch die grelle Sonne eher entschärft, die grelle Farbgestaltung somit fast verniedlicht.

    Falls Sie Lotto gespielt haben, vergleichen Sie, ob die Kreuze sich auf den richtigen Zahlen befinden. Im positiven Fall: ich gratuliere!

    Zentral in der Ortsmitte von Frickenhausen: das Lotto-Häuslein.

    Zentral in der Ortsmitte von Frickenhausen: das Lotto-Häuslein.

    Ein Gong für die Farbgestaltung: mindestens sechs Richtige!

    Ein Gong für die Farbgestaltung: mindestens sechs Richtige!

    Ihr Ulrich Schweizer ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt


    Voyeur im Süden?

    10. September 2010

    Schöne Japanerinnen im Lavendelfeld? Was zum Teufel hat das mit dem Malerblatt zu tun? Genau so viel: als ich im letzten Jahr den Urlaub in Südfrankreich verbrachte und in der Provence immer wieder den Lavendel auf den Feldern bewunderte, da wollte ich das Feld vor dem Zisterzienserkloster (menno, was fürn Wort – zweimal vertippt) in Sénanque knipsen. Im selben Augenblick leerte sich ein mit japanischen Touristen besetzter Bus. Die Damen strömten begeistert ins Feld und tanzten. Dass sie dabei von drei Dutzend anderer Urlauber fotografiert wurden, irritierte sie absolut nicht. Und, zack, schon läuft es nicht unter ungewolltem Beobachten, weil das Schauspiel mehr als öffentlich stattfand. Natürlich zückte auch ich das Schnappschusswerkzeug, klar:

    Tanz im Lavendelfeld vor dem Kloster Sénanque in der Provence.

    Tanz im Lavendelfeld vor dem Kloster Sénanque in der Provence.

    Ein Knipser knipst eine Knipserin und deren Motiv.

    Ein Knipser knipst eine Knipserin und deren Motiv.

    Und warum ich jetzt im Moment auf Südfrankreich & Lavendel komme? Weil ein Kollege von einer anderen Redaktion derzeit noch dort sein darf. Tja, da kommt Neid auf. Bei mir jedenfalls. Was in der Provence auch immer wieder ins Auge fällt: die Farben des legendären Provence-Himmels und die des Lavendels tauchen immer wieder auf, gerne auch an den alltäglichsten Stellen: an Fensterläden, Türen, Geländern, Sonnenschirmhaltern, Blumentöpfen.

    Blau, blau, blau - hier mal nicht der Enzian, sondern eine Tür.

    Blau, blau, blau - hier mal nicht der Enzian, sondern eine Tür.

    Noch ein Foto vielleicht, sozusagen als Zugabe zum Wochenende? Bitteschön:

    Blau machen in Südfrankreich - wer will das nicht?

    Blau machen in Südfrankreich - wer will das nicht?

    So, jetzt wünsche ich Ihnen noch ein erstklassiges Wochenende – mit einem Sack voll Sonne!!!

    Ihr Ulrich Schweizer ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblat-wissen.de www.twitter.com/malerblatt