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    Drei Weiber und ein Ufo

    Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Ähnlich brachte das schon der Herr Goethe zu Papier. Und: Recht hat er! Gestern durfte ich einen Termin wahrnehmen in Stuttgart. Es handelte sich somit um ein Heimspiel. Und weil es unlustig ist, morgens in den Stuttgarter Kessel mit dem Auto zu fahren, fuhr ich öffentlich via Stadtbahn. Wer sich so durch die Stadt bewegt, der nimmt gleich Dinge wahr, die dem Autofahrer eher verborgen bleiben.

    Aber ich beginne erst einmal mit meinem eigentlichen Ziel, einem spekatakulären Dachaufbau mitten in Stuttgart. Einen Eindruck davon bekommen Sie durch die zwei Fotos, die ich knipste und durch die Fotogalerie an einem Beitrag des manager Magazins. Dort wird das Objekt auch in aller Kürze beschrieben. In diversen Artikel tauchte es unter den namen “Ufo” oder auch “Luftschiff” auf.

    http://www.manager-magazin.de/lifestyle/wohnen/0,2828,736377,00.html

    Der Dachaufbau in der Stuttgarter Innenstadt.

    Der Dachaufbau in der Stuttgarter Innenstadt.

     

    Aus der Distanz sieht es so aus.

    Aus der Distanz sieht es so aus.

    Für mich war es eine Premiere: ich musste umsteigen und fuhr noch ein Stück mit der Stuttgarter Zahnradbahn, von den Einheimischen liebevoll “Zacke” genannt. Es gibt sogar eine Haltestelle “Wielandshöhe” und da hält man direkt vor dem Domizil unseres Stuttgarter Sternekochs Vincent Klink. Keine 20 Meter Fußweg und der Gast steht im noblen Restaurant.

    Das ist die "Zacke" - steht ja auch drauf.

    Das ist die "Zacke" - steht ja auch drauf.

     

    Die "Zacke" hat immer einen Fahrradhänger mit im Schlepptau.

    Die "Zacke" hat immer einen Fahrradhänger mit im Schlepptau.

     

    Und in diese Zahnstange greifen die Zahnräder der "Zacke".

    Und in diese Zahnstange greifen die Zahnräder der "Zacke".

    Der Umsteigebahnhof von der “normalen” Stadtbahn zur Zahnradbahn heißt “Degerloch”. Und dort findet sich ein Werk des Künstlers Wolfgang Thiel. Auf der Website von Degerloch wird das Werk in einem Kommentar nur “Die drei Weiber” genannt. Und nicht nur durch ihre Farbgebung sind die drei Grazien ein echter HIngucker.

    Die drei Weiber? Oder klingt das eher respektlos?

    Die drei Weiber? Oder klingt das eher respektlos?

    Jetzt die Schönen einzeln...

    Jetzt die Schönen einzeln...

     

    So richtig lässt sich auch die Knieende nicht herab...

    So richtig lässt sich auch die Knieende nicht herab...

     

    Die Dritte im Streifenkleidchen in griechischen Farben.

    Die Dritte im Streifenkleidchen in griechischen Farben.

    So, heute habe ich Sie aber mit ner Menge Fotos “konfrontiert”. Was ich damit sagen wollte? Es lohnt sich durchaus, sich Stuttgart mal via Bahn oder zu Fuß zu “erarbeiten”. Und gerade auch für das Malerauge gibt es ne Menge zu entdecken.

    Ihnen ein erstklassiges, erholsames und hoffentlich sonniges Wochenende!

    Ihr Ulrich Schweizer ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-blog.de www.twitter.com/malerblatt

    Ein Kommentar zu “Drei Weiber und ein Ufo”

    1. Dr. Sabine Wilp sagt:

      Wundebare Impressionen haben Sie da wieder einmal eingesammelt. Ich sende noch ein paar sonnige Grüsse aus Hannover oben drauf.
      Sabine Wilp

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