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    Herzlichen Glückwunsch!

    29. Juni 2011

    Eine echte Gewinnerin: die Journalistin Bärbel Bosch gewann das Buch “222 Tipps & Tricks für Gewinner”.

    Sie hatte das Werk von Gitte Härter auf dem Malerblatt-Blog gesehen und sich dafür interessiert. Und zack bekam sie von der Redaktion ein Exemplar geschickt. Das Buch mit den vielen guten Tipps aus der und für die Praxis steht jetzt in Haltern am See, siehe Foto.

    Ich gratuliere herzlich und wünsche jede Menge Spaß & Anregungen mit dem Ratgeber.

    So muss es sein: Malerblatt-Blog und davor das Tipp- und Trick-Buch.

    So muss es sein: Malerblatt-Blog und davor das Tipp- und Trick-Buch.

    Halbspontan verlose ich noch einen dieser praktischen Tipp-Geber. Wer sich zuerst hier über den Blog oder über meine unten stehende Mailadresse meldet, der bekommt postwendend das Buch mit dem schönen Untertiel: So holen Sie das Beste für sich heraus!

    Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt http://www.facebook.com/mobileprotection#!/malerblatt.wissen?sk=wall


    Himmelreich auf Erden

    26. Juni 2011

    Wer von Freiburg durch das Höllental fährt, der kommt automatisch nach Himmelreich. Dieser Ort hat einen wunderschönen Bahnhof, der wie direkt aus der Zuckerbäcker-Werkstatt aussieht und der sicherlich bei einem Fassadenwettbewerb Chancen auf einen der ersten Plätze hätte.

    Hier hat die Deutsche Bahn tatsächlich einmal Geld in die Hand genommen, das sinnvoll eingesetzt wurde und das auch noch den Malern zugute kam.

    Weiterer Worte bedarf es nicht – die Bilder sprechen für sich:

    Himmelreich - rund 12 Kilometer entfernt von Freiburg.

    Himmelreich - rund 12 Kilometer entfernt von Freiburg.

    Von dieser Seite ein bisschen mehr Bahnhof.

    Von dieser Seite ein bisschen mehr Bahnhof.

    Allerliebst: Wartebank für Reisende in Himmelreich.

    Allerliebst: Wartebank für Reisende in Himmelreich.

    Keine Ampel: Rot-Gelb-Grün in Himmelreich.

    Keine Ampel: Rot-Gelb-Grün in Himmelreich.

    Eine Minute zu Fuß vom Bahnhof: der Gasthof "Zum Himmelreich".

    Eine Minute zu Fuß vom Bahnhof: der Gasthof "Zum Himmelreich".

    Spuren eines Scherzkekses direkt neben dem Bahnhof Himmelreich.

    Spuren eines Scherzkekses direkt neben dem Bahnhof Himmelreich.

    Starten Sie allerbestens in die neue Woche!

    Herzliche Grüße

    Ihr Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt http://www.facebook.com/malerblatt.wissen?sk=wall


    Das Glück der Unerreichbarkeit

    17. Juni 2011

    Ohne wirkliche Suche entdeckte ich einen Schatz. Manchmal hilft es, seine eigenen Bücherbestände einmal wieder zu sichten – und zack taucht das eine oder andere Goldstück auf, das ein bisschen durch das Gedächtnis-Sieb gefallen war.

    So ging es mir, als ich in dieser Woche wegen diverser Zipperlein einen Gang zurückschaltete und zwei Tage am Schreibtisch zu Hause arbeitete. Bei jeder Espresso-Pause stöberte ich im Bücherregal und auch in Bücherstapeln, die irgendwie aus meinem Gesichtsfeld verschwunden waren.

    Unter anderem stieß ich auf ein Werk von Miriam Meckel, Professorin für Corporate Communication an der Universität St. Gallen und Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikations-Management: Das Glück der Unerreichbarkeit – Wege aus der Kommunikationsfalle.

    Das tägliche Hamsterrad, wir alle kennen es zur Genüge: Im Auto neben der Fahrt telefonieren, außer dem Gespräch auch noch die Anweisungen aus dem Navi beachten, über den Tag noch simsen, Handy-Telefonate führen, ein paarmal schnell den Laptop öffnen und nach den Mails schauen – und selbst am Wochenende oder gar in trauter Freundesrunde immer die Antennen ausfahren, dass ja jede von außen kommende Botschaft sofort registriert wird. Diese höchst freiwillige Selbstversklavung bringt nicht wenige soweit, dass sie nervlich fix und fertig sowie völlig ausgebrannt sind.

    Miriam Meckel überschreibt ein Kapitel so: Technisch erreichbar, sozial isoliert. Das ist der Knackpunkt des Ganzen. Zwar pflegt man Dutzende, ja Hunderte Kontakte “irgendwie”, doch verkümmern quasi nebenher die persönlichen Kontakte, die Ruhepole im Freundeskreis, auch dieses Sich-auf-Menschen-Einlassen und sich den andern widmen, ohne auf die elektronischen Begleiter zu hören oder zu schielen. Der Kernsatz dazu von Miriam Meckel: Wer immer erreichbar ist, ist eigentlich für nichts und niemanden wirklich da.

    Ich maile, also bin ich. Jede SMS, jedes Telefonat und jede E-Mail sei ein Signal: da ist jemand, der an mich denkt, der mit mir in Kontakt treten und meine Aufmerksamkeit möchte: “Aufmerksamkeit ist die neue Währung unserer Zeit.”  Die Lösung unserer Probleme, so Miriam Meckel, sei so simpel wie effektiv: die kluge Unerreichbarkeit. Spannend schildert die Autorin, was in unserem “modernen” Alltag kommunikationstechnisch abgeht. Ihr Zwischenfazit unter Benutzung von aus dem Englischen übernommenen Schlagworten: “Wir sind overnewsed und underinformed. Wenn Datenquantität und Informations-Qualität auseinanderklaffen, versinken wir im Treibsand der Daten.”
    Zwischendurch hier der Buchumschlag:

    Miriam Meckel zitiert öfter schlaue Menschen wie den US-Psychologen Edward Hallowell, Spezialist für Informationsflut und menschliche Überlastung: “Es ist nicht das Videospiel, das dein Hirn zerrüttet, es ist das, was du wegen des Spiels nicht tust…”

    Bei Käufen aller Art sei es so wie bei den Informationen: es fällt schwer, eine Entscheidung zu treffen. Die Autorin nennt es “Die Tyrannei der Wahl”. “Der Mensch ist in seinen Entscheidungen nicht durch und durch vernünftig: er ist beschränkt. Deshalb trifft er keine optimalen, sondern für ihn angemessene Entscheidungen.”

    Absolut bestätigen kann ich Miriam Meckels überspitzte Aussage: Bei Wissensarbeitern wird im normalen Berufsalltag nicht mehr die Arbeit durch die E-Mail, sondern das Mailen durch die Arbeit unterbrochen! Nicht mehr als zehneinhalb Minuten seien den einzelnen größeren Arbeits-Einheiten gewidmet, weil wir dazwischen uns selber unterbrechen oder aber von anderen unterbrochen werden. Eine Folge davon: es steige die Fehleranfälligkeit und es sinke die Kreativität.

    Aus der Balance käme man, weil Berufs- und Privatleben verschwimmen und immer mehr verzahnt würden. So würden Arbeitsprozesse zerstückelt, Teile davon an unterschiedliche Orte und Zeitspannen verlagert.

    Im Buch finden sich “Grundregeln der gezielten Unerreichbarkeit” und auch ein Fazit der Autorin, worum es wirklich gehe: “Sich intelligent treiben zu lassen, nicht stupide getrieben werden, ob durch andere oder durch sich selbst.” – “Was ist daran so verwerflich, einfach einmal sinnlos vor sich hinzustarren und die Gedanken schweifen zu lassen?”

    Nicht Nestwärme suchten die Menschen heute, sondern “Netzwärme”. Und deshalb seien die Maschinen auch stets präsent: “Das mobile Kommunikationsgerät beansprucht mindestens das gleiche Recht auf Beachtung seines Besitzers wie das persönliche Gespräch.”

    Das Fazit des Buches: wir müssen Prioritäten setzen und wir brauchen einen Informations-Mix. Statt alles zu bekommen, das auf dem Informationsmarkt erhältlich sei, müssten wir uns auf die Verarbeitung wichtiger Informationen konzentrieren. “Dabei sollten wir gelegentlich die Medien wechseln, nicht nur im Netz surfen, sondern auch mal ein Buch lesen, vor allem aber die eigenen Informationen und Interessen im persönlichen Gespräch vertiefen und abgleichen.”

    “Wir dürfen abschalten. – Niemand muss immer erreichbar sein!”

    Jeder, der das Buch durchliest, fühlt sich immer mal wieder “ertappt”. Genau deshalb hilft das aber, die eigenen Kommunikations-Rituale zu reflektieren und gegebenenfalls zu ändern. Für mich persönlich boten die beiden etwas gemächlicheren Arbeitstage die Chance, das Buch von Miriam Meckel erneut zu entdecken und mir die von mir vor Jahren mit Bleistift hervorgehobenen Textstellen im Kopf wieder ein Stück nach vorne zu holen. Auch nicht schlecht.

    Miriam Meckel
    Das Glück der Unerreichbarkeit
    Murmann-Verlag
    ISBN 978-3-86774-002-9
    18 Euro
    Als Taschenbuch bei Goldmann 8,95 Euro

    Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende und jede Menge Muße!
    Ihr Ulrich Schweizer ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt http://www.facebook.com/malerblatt.wissen?sk=wall

     


    Sarah Wiener plus Farbmuster

    14. Juni 2011

    Die Fernsehköchin Sarah Wiener sollte im Stuttgarter Möbelhaus Firnhaber interviewt werden. Und ich wollte als Zuschauer mit dabei sein. Und war’s auch. Vor Beginn der Veranstaltung schweifte mein Auge zu den gegenüberliegenden Fassaden. Und siehe da, es zeigten sich Farbmuster, die ein Kollege vermutlich auf Wunsch eines Kunden an die Fassade brachte. Da entscheidet man dann doch sicherer als anhand eines Mini-Farbmusters aus dem Farbfächer. Oder sehen Sie das anders?

    So wirken Farbmuster als Entscheidungshilfe.

    So wirken Farbmuster als Entscheidungshilfe.

    Gehen wir doch ein bisschen näher ran.

    Gehen wir doch ein bisschen näher ran.

    Und noch näher...

    Und noch näher...

    Und dann schauen wir aber noch bei der netten Sarah Wiener vorbei.

    Und dann schauen wir aber noch bei der netten Sarah Wiener vorbei.

    Ach so, Sarah Wiener war höchst unterhaltsam. Und sie stellte deutlich sogar das Farbmuster in den Schatten. Zumindest an besagtem Abend. Das ist aber wiederum eine ganz andere Geschichte.

    Herzliche Grüße Ihr Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de  www.malerblatt.de  www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt   http://www.facebook.com/malerblatt.wissen?sk=wall

     


    Anpackende Frauen und Männer

    8. Juni 2011

    Mike Krüger agiert als prominentes Gesicht beim Wettbewerb für Macher-Qualitäten. Als langjähriger Partner des Handwerks möchte Mercedes-Benz den “Frauen und Männern der Tat” mit dem Wettbewerb ein unvergessliches Erlebnis ermöglichen.

    Gesucht werden anpackende Frauen und Männer in Betrieben, die nicht nur mit dem Kopf, sondern vor allem mit den Händen arbeiten. Unter www.macher-album.de können sich bis zum 15. Juli 2011 alle Betriebe mit bis zu 99 Mitarbeitern bewerben. Ein Foto muss eingesandt werden mit einem Statement der Macher-Qualitäten. Unter dem Motto “Mike sucht Deutschlands Macher” komponiert der Musiker für die insgesamt acht Gewinner jeweils einen individuellen Song, der auch auf einer Konzerttour im Herbst 2011 live präsentiert wird. Die Auftakt-Single steht auf besagter Website zum Download bereit. Nicht nur Macher sind gefragt, sondern eben auch Mitmacher!

    Ohne Nippel und ohne Lasche: der Mike mit Thomas Urbach.

    Ohne Nippel und ohne Lasche: der Mike mit Thomas Urbach.

    Ihr Ulrich Schweizer ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt http://www.facebook.com/pages/Malerblatt-Wissen/192983930714207?sk=wall