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    Spontan blau?

    19. September 2011

    Schön geworden, die neue Fassade. Das Stadthotel am Wasen in Stuttgart, gegenüber Möbel Firnhaber, zeigte ich hier am 14. Juni 2011. Damals waren Farbmuster an der Fassade angelegt, siehe ganz unten. Inzwischen ist das Haus renoviert und zeigt jede Menge Farbe. Ob die blauen Elemente spontan realisiert wurden? Bei den Farbmustern jedenfalls war diese Farbe noch nicht im Angebot.

    Ein großes Dankeschön an meinen Freund Hans-Werner, der zufällig in dieser Stuttgarter Ecke war und für den Malerblatt-Blog das Foto des aufgehübschten Hotels machte.

    Farben aus den Musterflächen plus blau.

    Farben aus den Musterflächen plus blau.Das Hotel vorher - unten die Farbmusterflächen.

     

    Die Farbmusterflächen ohne blau.

    Die Farbmusterflächen ohne blau.

    Ansonsten entschuldige ich mich noch ausdrücklich bei Ihnen, weil ich in der letzten Woche hier im Blog so schwächelte: ich durfte drei Tage komplett geschäftlich unterwegs sein. Letzten Freitag arbeitete ich zwar wieder in der Redaktion, doch der Stapel mit zu erledigenden Arbeiten war beeindruckend groß. Für diese Woche gelobe ich Besserung!

    Ihr Ulrich Schweizer

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    Maler ist Macher

    11. September 2011

    Den Machern im deutschen Handwerk setzt Mike Krüger ein musikalisches Denkmal. Der Malerbetrieb René Küls ist dabei: er überzeugte mit Macher-Qualitäten!

    Mercedes-Benz Transporter schrieb einen Wettbewerb aus, in welchem für die überzeugendsten Macher in deutschen Betrieben von Mike Krüger ein persönlicher Song geschrieben wird.

    Mit einem Statement stellte der Malereibetrieb René Küls aus Grafschaft in Rheinland-Pfalz seine Macher-Qualitäten dar und gewinnt damit eine Komposition von Mike Krüger: “Unsere Freude am Malen und Gestalten, der Landessieg beim Leistungswettbewerb im Malerhandwerk 2008 und unser Slogan “Der brillante Farb-Auftrag” treiben unser junges Team immer wieder zu 100 Prozent Leistung & Qualität an. Und wenn es an einem regnerischen Tag doch mal nur 95 Prozent sein sollten, könnte Mikes Song dies sicher ganz schnell wieder ändern.  Mike, wir reden nicht, wir machen.”

    Bekommt bald einen individuellen Song von Mike Krüger: das Küls-Team.

    Bekommt bald einen individuellen Song von Mike Krüger: das Küls-Team.

     

    Ich gratuliere dem Küls-Team ganz herzlich!

    Ihr Ulrich Schweizer

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    Wucher-Fassade

    8. September 2011

    Ein Schmankerl für den Maler ist die rote Türe. Viel mehr ist von der Fassade eh nicht zu sehen. Nein, nein, nicht der Preis war mit der Headline gemeint. Sondern die total überwucherte Fassade. Wobei das Haus dazu recht überschaubar ist und im Schwäbischen somit in der Verniedlichungsform “Häusle” kommuniziert würde. Eigentlich ist es noch nicht mal ein Häusle, sondern nichts als ein: RANKGERÜST.

    Haus, Häusle oder Rankgerüst?

    Haus, Häusle oder Rankgerüst?

    Das schöne Bild schickte mir der Fotograf René Antonoff, dem ich dafür ganz herzlich danke und schnell mal einen Link auf seine Website platziere: http://antonoff.eu .

    Ihr Ulrich Schweizer

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    Da wird man ja panisch!

    6. September 2011

    Der rege Malermeister und Marketingprofi Dieter Rottler aus Karlsruhe ließ seiner Kreativität einmal mehr freien Lauf. Und kam zu dem Ergebnis, seine Website ins Japanische übersetzen zu lassen.

    Für mich ist es beeindruckend, die japanische Übersetzung der Homepage anzuschauen. Allerdings weiß ich nicht, wie sich japanische Schriftzeichen von den chinesischen unterscheiden. Und so könnte für mich der Text auf der Einstiegsseite natürlich auch Nr. 89 heißen. Und Nr. 89 ist, wie wir alle wissen, Ente süß-sauer, die von einem freundlichen Menschen üblicherweise an den Tisch gebracht wird mit den Worten “Entewerbekomm?” Und die dann meistens auch sehr lecker schmeckt.

    私たちのサイトにようこそ!

    Obige Zeile müsste nun nach meinem Empfinden das hier heißen: “nehmen Sie Platz”.

    Aber kontrollieren Sie mich ruhig und schauen Sie einfach selber mal rein: http://maler-rottler.de .

    Bevor Ihnen hier alles am Ende noch Spanisch vorkommt, verabschiede ich mich und wende mich wieder meiner schwäbischen Brezel zu.

    Ihr Ulrich Schweizer ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt


    Orthopädisches Hundebett

    5. September 2011

    Vor Ärger jaulen und bellen – danach ist einem ab und zu, wenn wieder irgendein Mist auf dem Rechner eintrudelt. Schon verschiedene Male ließ ich Sie an unserem Redaktionsalltag teilnehmen. Eine meiner Hauptaufgaben wurde längst, Mails zu sichten, zu beurteilen, sie dem oder der Zuständigen weiterzuleiten, sie zu beantworten, oder, juhu: sie zu löschen.

    Sexangebote oder Sonderpreise für Potenzmittel, die bekommen inzwischen die meisten mit eigener Mailadresse auf den Bildschirm. Und weil das nach wie vor ein delikates Thema ist, weiche ich dieser kritischen Materie an diesem Ort einfach weiträumig aus. Aber, gemach, gemach: es gibt genügend Müll außerhalb des rotlichtigen Bereichs.

    Immer häufiger kommen nichtsnutzige Mails auch über Agenturen. Und eine Agentur kam auf die Idee, dem Malerblatt und vermutlich allen Zeitschriften dieser Republik eine Meldung zu schicken über “gesunde, orthopädische Hundebetten”. Ja, ja, richtig gelesen, Hundebetten. Nun, warum sollen Maler keine Hunde haben, die ein orthopädisches Bett brauchen? Das dachte sich die Agentur PressKing und beriet sicherlich ihren Kunden www.doggy-bed.de folgendermaßen: Es kostet nichts, wenn wir es an Tausende schicken. Und der eine oder andere Dödel wird es veröffentlichen. Ich höre die Sätze geradezu…

    Tja, zwar ärgerte ich mich über diese Pressemitteilung, die übrigens gleich an alle Malerblatt-Mailadressen ging. Aber, Sie merken’s selber: einer dieser Dödel, die es “irgendwie” publizierten, bin ich – hier nämlich, im Blog. Jetzt weiß ich nicht, ob ich nun eher für die Agentur geworben oder ihr ein “gerade noch befriedigend” ausgestellt habe. Auf jeden Fall warb ich  für die “orthopädischen Hundebetten speziell für große und schwere Hunde mit Knochenproblemen”. Ganz bestimmt sensationell bequem, so vermute ich. Lassen Sie mich’s wissen, wenn Sie eines bestellt haben. Das würde ja dann absolut für die Strategie von PressKing sprechen…

    Ihr Ulrich Schweizer

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