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    Nixen und Elfen

    28. April 2012

    Ein Spaziergang durch die Heimatstadt überrascht doch immer wieder das Auge… Kaum kommt die Sonne heraus, treibt es selbst hartnäckige Stubenhocker wie mich ins Freie. Und, surprise, surprise, manches hat sich in den letzten Monaten verändert – nicht alles hin zum Schlechten. So verzierte die Jugendkunstschule Nürtingen die Zugänge zu einer schrecklichen Unterführung sehr fantasievoll mit einer farbigen Unterwasserwelt, dass nicht nur Mütter mit Kindern und andere Passanten innehalten, sondern beispielsweise auch ein Redakteur mit Kamera, in diesem Falle: ich. Und so knipste ich wie wild Nixen und Elfen, große und kleine Fische.

    Die Motive des so genannten “Projekt 2011″ müssen nicht großartig kommentiert werden. Sie sprechen für sich. Aber die Website der Kreativen sollte doch mindestens hier auftauchen: www.jugendkunstschule-nuertingen.de .

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Ich wünsche Ihnen ein suuuuuuper Wochenende mit fantastischem Frühlingswetter.

    Herzliche Grüße aus dem sonnigen Nürtingen.

    Ihr Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt

     


    Sauschwanz

    25. April 2012

    Manche Geschäftsreise führt mich an Orte, die ich davor nicht kannte. So durfte ich kürzlich nach Blumberg im Südostschwarzwald. Dort ist der Heimatbahnhof der so genannten Sauschwänzlebahn. Woher der Name kommt und was es mit der Bahn auf sich hat, das steht hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wutachtalbahn

    Ein paar Schnappschüsse sollen Ihnen einen Eindruck von dem Bahnhof geben.

     

    Falls Sie mal in diese Ecke der Republik kommen, schauen Sie sich den Bahnhof an. Vielleicht fährt ja dann auch grad die Sauschwänzlebahn und Sie können eine Fahrt mitmachen:

    www.sauschwaenzlebahn.de

    Herzliche Grüße aus Leinfelden – genießen Sie die Frühlingssonne, die sich ja ab morgen massiv zeigen soll.

    Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt


    Rosa Bagger & Goldener Bengel

    20. April 2012

    Ein paar Fotos aus der Hüfte reicht es meist noch, wenn ich durch irgendeine Stadt eile. Kürzlich hatte ich einen Termin in Stuttgarts Mitte. Und direkt neben dem Kaufhaus Breuninger stand in einem ansonsten leergeräumten Schaufenster ein rosaroter Kleinbagger. Die Botschaft war wohl: bald geht es los mit einem Umbau oder mit dem Abriss.

     

    Rosa Bagger im Schaufenster mitten in Stuttgart.

    Rosa Bagger im Schaufenster mitten in Stuttgart.

     

    Keine hundert Meter davon entfernt fand sich ein goldener Bengel auf einer Säule. Wer das ist? Ich müsste es recherchieren, keine Ahnung. Nur die schöne Vergolderarbeit wollte ich gezeigt haben.

    Jüngling in Gold, der uns mit dem richtigen Finger etwas zeigen will.

    Jüngling in Gold, der uns mit dem richtigen Finger etwas zeigen will.

     

    Sehr schön war dann bei meiner Rückfahrt mit der Stadtbahn an der Haltestelle “Schlossplatz” noch das wunderbare Wort “Fahrtreppenschaltkasten”. Nicht, dass Sie dachten, es gäbe in Stuttgart keine Fahrtreppenschaltkästen. Der Beweis wäre hiermit erbracht. Und weil der Etat vermutlich etwas knapp war, verzichtete man auf einen Bindestrich. Okay, der hätte es lesbarer gemacht, doch ich will mal nicht klagen. Bei Kleinigkeiten kann ich großzügig sein.

     

    So hätte das Wort mit Bindestrich ausgesehen: Fahrtreppen-Schaltkasten.

    So hätte das Wort mit Bindestrich ausgesehen: Fahrtreppen-Schaltkasten.

     

    Gerade noch so schaffte ich es, diesen Beitrag hier in meinen Blog zu stellen. Diese Woche herrschte nämlich Blog-Ebbe, weil wir das Mai-Malerblatt fertig machen und in die Druckerei geben mussten. Das war purer Stressssssssssssssssssss – und zwar mit exakt so vielen “s” geschrieben. Ich wünsche Ihnen ein völlig stressfreies und erholsames Wochenende! Lassen Sie sich’s so gut wie möglich gehen.

    Herzliche Grüße

    Ihr Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt

     


    Unglaubliche Schafskälte?

    11. April 2012

    Ist das ein Zeichen für Eiseskälte, wenn die Schafe schon blau anlaufen? Nein, noch nicht mal bei der von den Meteorologen so genannten Schafskälte im Juni.

    Blaue Schafe können auch für Frieden und für Miteinander stehen, wie die leuchtend blauen Tiere zeigen, die vor den schönsten Schlössern und Klöstern von Baden-Württemberg weiden. Die Hingucker sind Teil eines Kunstprojektes und vom 22. Juni bis zum 8. Juli 2012 an insgesamt zehn spektakulüären Orten im Land zu erleben. Mit der Blauschafherde des Künstlerpaares Bertamaria Reetz und Rainer Bonk bieten die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ein Sommererlebnis, das man nicht verpassen sollte. Mehr dazu steht auf www.schloesser-und-gaerten.de , nach unten scrollen bis zur “Blauschäferei”.

    Tierisch gut, die ganze Aktion. Finde ich.

     

    Den Blauschafen können Sie gerne ganz nah kommen.

    Den Blauschafen können Sie gerne ganz nah kommen.

     

    Vor Schloss und Riegel: Blauschafe - hier in Bruchsal.

    Vor Schloss und Riegel: Blauschafe - hier in Bruchsal.

     

    Die blauen Schafe sollen symbolisch das Verbindende widerspiegeln, so die Künstler. Das Blau steht nämlich für die EU, für die Vereinten Nationen, für die UNESCO und für die europäische Friedensbewegung.

    Herzliche Grüße vom blauäugigen

    Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt


    Kunterbunter Hinterhof

    5. April 2012

    Hinterhöfe sind meist trist. Einer in Hannover zog mich trotzdem magisch an, weil mir Farbe satt ins Auge stach: Garagentore wurden relativ grell beschichtet. Ich war dann hin und her gerissen, ob ich das nun klasse finde oder eben nicht. Ich will’s mal so ausdrücken: Der Hof zeichnete sich nicht gerade durch eine bewohnerfreundliche Gestaltung aus. Vermutlich können da die Farbflächen beim Blick aus dem Fenster doch noch aufmunternd wirken im Sinne von “das Leben ist bunt”.

    Entscheiden Sie aber selber:

    Ist das Leben bunt? Oder erstmal nur die Garagentore?

    Ist das Leben bunt? Oder erstmal nur die Garagentore?

     

    Eine Art erweiterte Ampelkoalition.

    Eine Art erweiterte Ampelkoalition.

     

    Die eigene Garage ließe sich selbst in betrunkenem Zustand gut finden.

    Die eigene Garage ließe sich selbst in betrunkenem Zustand gut finden.

     

    Bei diesen Farben ließe sich die eigene Garage sogar in angetrunkenem Zustand noch finden, wenn beispielsweise nach einem Kneipenbesuch noch der Mülleimer verstaut werden müsste. Oder eine Kiste Bier.

    Wie ich auf einen Kneipenbesuch komme? Der Gedanke ist naheliegend, die Gaststätte anscheinend auch: ganz rechts scheint doch ein Durchgang zu einer (Garten?)Wirtschaft zu sein, oder? Beschwören möcht ich’s nicht, doch dieser Eindruck kommt bei mir irgendwie auf.

    Ich wünsche Ihnen wunderbare und erholsame Oster(f)eiertage: Falls Sie beim Eierfärben noch Anregungen brauchen, sie oben – die Garagentore könnten die Marschrichtung vorgeben.

    Ein Osternest voller Grüße

    Ihr Ulrich Schweizer

    www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt