14. April 2013
Ja sapperlot, ist das ein Friseur? Nein, irgendwie nicht. Warum sprang mir dann spontan “Waschen und legen” ins Auge oder, vermutlich eher, ins Gehirn?
Ich muss darüber aber jetzt nicht mehr lange nachdenken, sondern lieber darüber, wie man an diesem Hochdruckstrahler-Ensemble in Leinfelden den Slogan selber am Schild besser mit Leben füllen könnte. Hm, da fallen mir schon diverse Handwerker ein, die hier hilfreich sein könnten.
Geknipst habe ich die Fotos vorgestern, also im tiefen Winter. Ab jetzt wird an dieser Reinigungs-Station sicherlich mehr los sein…

Kein Frisör weit und breit – also nix mit Waschen & Legen.

Auch näher dran ist’s nicht viel besser.
Ich wünsche Ihnen einen suuuuuper Start in die neue Arbeitswoche. Genießen Sie die Sonne, die am heutigen – nomen est omen – Sonntag erstmals so richtig vom Himmel brannte. Zumindest im Süden der Republik.
Ihr
Ulrich Schweizer
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Verfasst von Uli Schweizer
1. April 2013
Am Stück oder lieber geschnitten? Das fragt man sich bei der alten Fassade vielleicht auch, die einstmals sicherlich der ganze Stolz des Richard Hambach war. In Fulda betrieb er ein seinerzeit augenscheinlich erfolgreiches Schinken-Spezialhaus.
Wer dieses Gebäude bei einem Spaziergang durch die Stadt wahrnimmt, der denkt unweigerlich kurz darüber nach, welche Geschichte das Gebäude hat und was aus den Schinken-Spezialisten wurde.
Früher schien es üblich gewesen zu sein, die Vornamen abzukürzen, manchmal einigermaßen kurios. Hat das Geld bei Richard nur bis zum Rich. gereicht? Oder wollte die Schrift keinesfalls kleiner werden, doch nicht so groß wie sie bei der Abkürzung R. hätte werden können? Oder verkaufte Rich. die Buchstaben ard weiter, wobei es damals wohl noch keine Fernsehanstalten gab?
Und warum blieben die Fragmente “inken gros” bei der Türverbreiterung stehen, obwohl bei der Umbaumaßnahme sicherlich “Schinken en gros” längst Geschichte war?
Fragen über Fragen. Ich werde sie heute nicht beantworten können. Beim nächsten Schinkenbrötchen werde ich aber noch einmal darüber sinnieren.

Das Schinken-Spezialhaus in Fulda.

Das Schinken-Spezialhaus ist deutlich in die Jahre gekommen.

Schinken en gros? Beim Umbau blieb “inken gros” stehen. Warum auch nicht.
Ihnen einen wunderbaren Start in die neue Woche.
Ihr
Ulrich Schweizer
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Verfasst von Uli Schweizer
21. März 2013
Einer Frau möchte man hier das Parken nicht zumuten, sich selber aber eigentlich auch nicht: Ich spreche vom Parkhaus beim Stuttgarter Hauptbahnhof. Okay, das Ding wird sicherlich demnächst abgerissen. Nach wie vor ist es aber geöffnet und die Parker werden kräftig abkassiert. Ich muss vor dieser Zumutung mit Parkmöglichkeit warnen. Dafür empfehle ich aber ein außergewöhnliches Lokal direkt neben der Augen-Beleidigung, nämlich die “Schankstelle”, untergebracht in einer ehemaligen Tankstelle: www.superschanke.de
Vom gar schööööcklichen Parkhaus mute ich Ihnen zwei Fotos zu – dafür gibt’s ganz unten dann das Beispiel eines Tagesessens der Schankstelle.
Ekliges und Appetitliches kann so dicht beieinander liegen.

So sieht es auf dem obersten Parkdeck aus.

Leider verwackelt, das Bild. Trotzdem: das Foto bringt den Zustand des Treppenhauses rüber.

20 Meter vom Parkhaus entfernt in der Schankstelle: Tomatenpesto-Ravioli mit Heilbutt.
Sapperlot, wegen der Vor- und der Nachbereitung unserer großen Messe “Farbe – Ausbau & Fassade” wurde hier der Malerblatt-Blog deutlich vernachlässigt. Entschuldigung. Ich versuche mich zu bessern.
Ihr
Ulrich Schweizer
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Verfasst von Uli Schweizer
2. März 2013
Vielleicht war’s der Zahn der Zeit – der hätte dann aber einen super Zahnarzt. Oder ein Kollege hat ohne Gewebeschein gearbeitet und beim Gewebe ein wenig, wie soll ich’s ausdrücken, gepfuscht? Nö, das dann wohl doch nicht. Es waren die Jahre und die Witterung und die unachtsamen Bewohner und das, nein, halt – fast hätte ich geschrieben: zweitklassiges Material. Aber weil’s das ja in unserer Branche gar nicht gibt, muss es doch der gute Zahnarzt gewesen sein, der dem Zahn der Zeit seinen unglaublichen Biss verlieh. Der Zahnarzt also – womöglich noch auf Krankenschein.

Der Zahnarzt ist schuld! Der Zahn der Zeit hat hier ordentlich geknabbert.

Oder hatte der Kollege keinen Gewebeschein?
So, jetzt geht’s ratzfatz auf die Messe Farbe – Ausbau & Fassade zu. Am kommenden Mittwoch ist der erste Tag. Sie kommen doch nach Köln? Und zum Malerblatt-Stand in Halle 6, C002/C006? Herzlich willkommen, ich freue mich auf Sie!
Ihr Ulrich Schweizer
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Verfasst von Uli Schweizer
27. Dezember 2012
Eine wunderbare Fasssade gibt es in Fulda zu sehen: Die ehemalige Drogerie zum Krokodil, die längst als Gaststätte Hungrige und Durstige empfängt. Holt man sich via Objektiv die Details näher heran, gibt es dafür eine satte Belohnung. Aus heutiger Sicht recht kuriose Beschriftungen zeigen, was früher in einer Drogerie zu haben war. Die Fassaden-Elemente sprechen für sich. Entschuldigung, dass der Knipser (ich) in der Begeisterung einfach drauf los geschossen hat.
Ach so, was mir hier noch einfällt, eine satte Werbung in eigener Sache: Besuchten Sie uns auf Facebook schon unter www.facebook.com/malerblatt ? Falls nein: ich würde mich sehr freuen, Sie auch dort begrüßen zu dürfen.
Aber jetzt die Krokodil-Fotos, die alle für sich sprechen…

Die verschärfte (Ex?-)Drogerie zum Krokodil.

Die Fassadendetails erschließen sich erst richtig beim Blick durchs Kamera-Objektiv.

Sanitäts-Artikel für Kranke und Gummiwaren, auch für Gesunde.

Freie Arzeneien für Menschen…

…und fürs Tier Kräuter und Futterwürze.

Nicht nur Künstler kauften früher ihre Farben in der Drogerie

Gift für und gegen Ungeziefer, Läuse, Mäuse und Ratten.
Ihnen erholsame Tage zwischen den Jahren. Auf dass Sie gesund sind und keine “freie Arzeneien für Menschen” benötigen.
Ihr
Ulrich Schweizer
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Verfasst von Uli Schweizer