• Home
  • über das Malerblatt
  • Impressum
  • rss News-Feed
  •  

    Momente der Wahrheit

    20. Juli 2012

    Touch Points –  Es geht um Berührungspunkte, um Tuchfühlung mit dem Kunden. Jeder Betrieb sollte das Buch von Anne M. Schüller  im Regal stehen haben.

    Wieder war sie fleißig und wieder legte sie ein Buch auf den Tisch, von dem kaum wegzukommen ist: Anne Schüller, Management-Beraterin und Bestseller-Autorin. Im neuen Werk geht es darum, wie noch näher an den Kunden ranzukommen ist und, Achtung, wie das Internet, wie die neuen Medien insgesamt mit eingesetzt werden können. Bevor ich mich dem Inhalt konkreter widme, eine ganz klare Ansage: Das Buch ziert jeden Schreibtisch und tut somit auch jeder Führungskraft gut, mehr noch: wer’s nicht liest ist selber schuld.

    Was ist aber nun so außergewöhnlich an dem Werk? Die Sprache ist es nicht und im Handwerk wird sich der eine oder die andere etwas ärgern über wohlfeile Anglizismen, über Management-Begriffe, die wir nicht wirklich brauchen. Aber, da wir in Kleinigkeiten großzügig sind: Einfach hinnehmen und nicht weiter drüber grummeln.

    Der Inhalt des Buches wiegt den aufgezwungenen Englischkurs mehr als auf. Das Ganze ist in drei Teile gegliedert:

    1. Erfolgsfaktoren

    2. Werkzeuge für das „Tuchfühlungs-Management“

    3. Werkzeuge zur Koordination aller Berührungspunkte

    Anne Schüller mit ihrem neuen Buch.

    Anne Schüller mit ihrem neuen Buch.

    Was muss ich tun, um Sie richtig in das Buch ziehen zu können, um Sie neugierig bis süchtig zu machen, auch wenn ich hier nur relativ wenig Platz habe? Ich bringe Zitate. Bitteschön:

    „Touchpoints sind die Momente der Wahrheit. Es ist letztlich die Meisterschaft der kleinen Dinge, die Summe der vielen Details, die Tuchfühlung zulässt und schließlich zum Ziel führt.“ Anne Schüller beweist, dass es nicht große Feuerwerke sind, die einen potenziellen Kunden „bereit machen“, Kunde oder Stammkunde zu werden. Den richtigen Ton treffen, bitten statt auffordern, einladen statt aufdrängen, hinhören statt zuquatschen, fragen statt sagen, hinschauen, sich kümmern, Interesse, Respekt und Wertschätzung zeigen. „Das macht Sie dann unvergleichlich. Das macht Sie unkopierbar.“ Und weiter: „Vertrauen ist die Brücke zum Neuland. – Lassen Sie den Kunden mitmachen, so oft es nur geht. Das erzeugt nebenbei den „Mein-Baby-Effekt“. Seien Sie Vormacher, nicht Nachmacher.

    „Wo Angst regiert, sinken die Überlebens-Chancen am Markt.“ Man müsse Angst und Stress im Betrieb ausschalten, weil nur sonst fruchtbares Agieren möglich sei. Warum Stammkunden oft vernachlässigt werden, das begründet Anne Schüller so: „Nicht Hege und Pflege, sondern Eroberungen stehen am höchsten im Kurs.“ Dabei sei die Wechselbereitschaft des Kunden so hoch wie nie. Der Stammkunde aber gehöre an die erste Stelle. Man müsse darum Loyalität attraktiver machen als Nicht-Loyalität.

    Die Autorin widmet sich durchgehend intensiv den neuen Medien, den sozialen Netzwerken, die immer eingebunden werden müssten und zudem nur wenig Kosten verursachten.

    Das Buch „Touch Points“ ist eine Fundgrube, ein wahres Schatzkästlein. Wie auf einer Perlenschnur sind gefühlt tausend Tipps aufgereiht. Jeder Leser muss sich davon nur diejenigen holen, die auf ihn und auf sein Unternehmen passen. Wer das Werk gelesen hat, wird zukünftig die Intelligenz der besten Ratgeber nutzen. Das sind laut Anne M. Schüller die eigenen Mitarbeiter und die sozial vernetzten Kunden.

    Anne M. Schüller
    Touch Points
    Auf Tuchfühlung mit dem Kunden von heute.
    Managementstrategien für unsere neue Businesswelt.
    Verlag Gabal
    www.gabal-verlag.de
    ISBN: 978-3-86936-330-1
    352 Seiten, 29,90 Euro

     

    Das üble Wetter muss man sich nicht schöntrinken, doch vielleicht was schönlesen. Entdecken Sie das “gute alte Buch” neu, beispielsweise, wie schon gesagt, mit dem Werk von Anne M. Schüller.

    Ihnen ein erstklassiges Wochenende!

    Herzliche Grüße

    Uli Schweizer, Malerblatt ulrich.schweizer@konradin.de

    www.malerblatt.de www.malerblatt-blog.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt www.facebook.com/malerblatt www.facebook.com/malerblatt.wissen Malerblatt-Newsletter und Malerblatt-App über: www.malerblatt.de


    Die Angst der Woche

    25. Januar 2012

    Die Deutschen sind ängstlich. Und sie fürchten sich vor kuriosen Dingen. Das schreibt der Autor Walter Krämer in seinem neuen Buch “Die Angst der Woche”. Der Untertitel des Werkes: “Warum wir uns vor den falschen Dingen fürchten”.

    Befeuert werden die übergroßen Ängste der Deutschen laut Walter Krämer von den Medien. Und so ist bereits Kapital eins unglaublich kurios zu lesen: Sauber alphabetisch sortiert finden sich Überschriften aus deutschen Tageszeitungen.

    “Achtung Kokosnüsse. Jedes Jahr werden weltweit mehr als 100 Menschen durch herabfallende Kokosnüsse erschlagen.” Wie viele Menschen an Kokosnüssen ersticken, weil sie die ganze Frucht in den Rachen schieben wollen, ist nicht bekannt.

    Gehen wir weiter zu “C”: “Chronische Müdigkeit durch Herpes. Viren stören die Funktion des Zentralnervensystems und dadurch unseren Schlaf.”

    Unter “W” ist zu lesen: “Winzige Käfer richten riesige Schäden an. Massen von Borkenkäfern haben in Sachsen und im Nationalpark Bayerischer Wald fast alle Fichten vernichtet.” Vom Juchtenkäfer steht nichts im Buch, doch vor dem fürchtet sich vor allem die Deutsche Bahn, weil er den Bau des Bahnhofs Stuttgart (Stuttgart21) immer wieder verzögert.

    In der Hannoverschen Allgemeine Zeitung stand das Sätzchen “Fischer klagen über sauberen See”. Und die dabei stehende Überschrift des vierten Kapitels lautet “Die Prinzessin auf der Erbse – oder: Geht es uns vielleicht zu gut?” Dieser Verdacht scheint nicht aus der Luft gegriffen zu sein, weil in vielen Ländern, in denen es den Menschen schlechter geht, weniger geklagt wird.

    Das Buch ist spannend, doch naturgemäß etwas zahlenlastig. Das vorletzte Kapitel beschäftigt sich damit, was uns unsere Ängste kosten. Spätestens da fällt man vor Staunen vom Stuhl und möchte all das gar nicht glauben. ABER SO IST ES.

     

    Haie vor der Pilsner-Stuben? Das trifft meine persönliche Angst bestens.

     

    Das Buch erschien bei Piper und kostet 19,99 Euro.
    Die ISBN: 978-3-492-05486-7

    Und ein letztes Schmankerl von der Buch-Rückseite:

    “Kann ich mich mit BSE anstecken, wenn ich zu lange auf meinem Rindsledersofa sitze?”
    Das Fazit, ganz eindeutig: “Wir fürchten uns vor den falschen Dingen. Und die Wahrheit ist manchmal viel beruhigender, als wir glauben.”

    Ihr Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt


    Alles aufräumen?

    3. Januar 2012

    Keine Ahnung, ob Sie Ursus Wehrli kennen. Er brachte schon zwei ziemlich skurrile Bücher raus, in denen er berühmte Kunstwerke “zerlegte” und dann “aufräumte”.

    Sein drittes Buch nun befasst sich mit dem Aufräumen allgemein: Die Kunst, aufzuräumen.

    Ob es immer sinnvoll ist, alles aufzuräumen?

    Ob es immer sinnvoll ist, alles aufzuräumen?

    Auf der Rückseite steht: “Das Leben ist ein Chaos.Zum Glück räumt Urs Wehrli weiter auf. Nach den beiden Bestsellern “Kunst aufräumen” und “Noch mehr Kunst aufräumen” weitet Usus Wehrli seine geniale Idee aus und räumt nun mit allem auf: Vom Weihnachtsbaum über die Badewiese bis zur Fußballmannschaft. Nichts ist vor seiner ordnenden Hand sicher.”

    Hier noch ein ziemlich skurriles Beispiel, was man alles sortieren kann – freilich ganz bewusst und mit dem Schalk im Nacken gemacht: asiatische Schriftzeichen trennt der Autor nach optisch ähnlichen “Sorten”:

    Das sieht noch ziemlich unordentlich aus.

    Das sieht noch ziemlich unordentlich aus.

    Endlich ordentlich - ein Augenschmaus für jeden Technokraten.

    Endlich ordentlich - ein Augenschmaus für jeden Technokraten.

     

    Meine Lieblings-Botschaft des Buches: es ist nicht immer sinnvoll, alles aufzuräumen.
    Ursus Wehrli
    DIE KUNST, AUFZURÄUMEN
    gebunden, 48 Seiten
    Format 27,0 x 21,0 cm
    ISBN: 978-3-0369-5297-0
    16.90 €

    Die Tageszeitung “Die Welt” schreibt dazu: “Genialer Einfall eines ordentlichen Schweizers.”

    Augenzwinkernd grüßt ein unordentlicher Schweizer, der hier nämlich:

    Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt


    Jetzt erst recht

    18. August 2011

    Die Chancen-Gesellschaft. Mut zum Aufstieg in Deutschland. Das ist der Titel eines Buches von Rainer Nahrendorf in dem 15 Vordenker porträtiert werden. Einer der Porträtierten ist der Malermeister Dr. Carl-Heiner Schmid.

    Zweite Auflage! Das ist schon ein großes Kompliment, wenn es um Bücher geht und es bedeutet nichts anderes, als das hier: Die erste Auflage ist vergriffen, also komplett ausverkauft. Bei der Belletristik läuft das öfter so, dann nämlich, wenn der Autor mit seinem prominenten Namen glänzen kann. Bei Sachbüchern kommt das nicht gar zu häufig vor. Bei dem Werk von Rainer Nahrendorf war das aber so. Das langjährige Mitglied der Chefredaktion des Handelsblattes hatte sich also die richtigen Köpfe ausgesucht, die er vorstellt und deren Werdegang er beleuchtet. Unter den 15 Porträtierten sind beispielsweise Hans-Olaf Henkel, Andrea Nahles, Prof. Dr. Ulrike Detmers, Bodo Hombach sowie der Malermeister und Diplomkaufmann Dr. Carl-Heiner Schmid vom größten Malerbetrieb Europas, Heinrich Schmid.

    Im seinem Vorwort zitiert der Autor Erich Kästner: „Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“ Die Porträtierten scheinen genau das gemacht zu haben. Charakterisiert werden sie folgendermaßen: „Die in diesem Buch porträtierten Vorbilder sind Aufsteiger. Sie sind entweder im Vergleich zu der Berufs-, Bildungs- oder Einkommensposition der Eltern (Generationenmobilität) aufgestiegen oder haben sich während ihrer Berufslaufbahn nach oben gearbeitet, ihr Einkommen oder ihren Status verbessert (Karrieremobilität).

    Es gibt wohl keine Führungskraft aus der Malerbranche, die die Malerwerkstätten Heinrich Schmid nicht kennt und nur wenige, die noch nichts von deren Vordenker und, Dr. Carl-Heiner Schmid, hörten. Der Alleingesellschafter der Unternehmensgruppe Heinrich Schmid wird von Rainer Nahrendorf so beschrieben: „Carl-Heiner Schmid ist eine charismatische, willens- und überzeugungsstarke Persönlichkeit.“ Dass die Schmids in der fünften Generation Maler sind, auch das ist zu lesen. Und dass zu Hause Anstand wie auch Bescheidenheit wichtige Tugenden waren, doch mit Lob im schwäbischen Sinne gegeizt wurde: „Nichts gesagt ist gelobt genug.“ Carl-Heiner Schmid selber sieht das rückblickend anders: „Ich habe viel zu spät die Tatsache begriffen: Was Wasser für den Körper ist, ist Anerkennung für die Seele.“

    Als sein Vater im Betrieb klagt, dass es im Malerhandwerk keine Führungskräfte gebe, will und kann er ihm das Gegenteil beweisen. Über regelmäßige Verkaufstrainings an der Meisterschule Stuttgart gewinnt er Nachwuchskräfte, die sich zudem zu wichtigen Multiplikatoren entwickeln: „Ein Guter stellt Gute ein, ein – mit handwerklichem Verlaub gesagt – Arsch Ärsche.“

    Auch an „handwerkstypischen Kraftausdrücken“ zur rechten Zeit mangelt es dem promovierten Unternehmer nicht, der sich selber so sieht: „Im Herzen Malermeister, im Kopf Diplomkaufmann.“ Carl-Heiner Schmid kann aber nicht nur ab und zu austeilen, sondern auch einstecken: „Ich habe hohe Nehmerqualitäten. Misserfolge fordern mich heraus. Geht nicht, gibt es für mich nicht.“ Wenn er Fehler macht und auch einmal Niederlagen hinnehmen muss, dann erwachen in ihm zusätzliche Kräfte: „Meine Antwort heißt dann: Jetzt erst recht.“

    Dr. Carl-Heiner Schmid: Im Herzen Malermeister, im Kopf Diplom-Kaufmann.

    Dr. Carl-Heiner Schmid: Im Herzen Malermeister, im Kopf Diplom-Kaufmann.

    Rainer Nahrendorf entdeckte bei seiner Recherche auch die regelmäßigen Kolumnen „Zur Sache“ in der Hauszeitung von Heinrich Schmid, „HS-Report“: „Viele zeichnen sich durch eine originelle Mischung aus Lebensphilosophie und unternehmerischem Klartext aus.“ Seit Jahren liegt der „HS-Report“ jeder Ausgabe des Malerblatts bei.
    Diese Buch-Besprechung wird fast identisch im September-Malerblatt zu finden sein. Die Leser des Malerblatt-Blogs haben hier über zehn Tage Vorsprung…

    Die 15 Porträts finden sich im Buch

    Die Chancen-Gesellschaft
    Mut zum Aufstieg in Deutschland
    Rainer Nahrendorf
    adiata Verlag
    256 Seiten
    ISBN: 9783940461094
    19,90 Euro
    Auch als ebook:
    Format: EPUB
    ISBN: 9783940461100
    12,99 Euro
    Erscheinen: Nov 2010
    www.adatiaverlag.de


    Herzlichen Glückwunsch!

    29. Juni 2011

    Eine echte Gewinnerin: die Journalistin Bärbel Bosch gewann das Buch “222 Tipps & Tricks für Gewinner”.

    Sie hatte das Werk von Gitte Härter auf dem Malerblatt-Blog gesehen und sich dafür interessiert. Und zack bekam sie von der Redaktion ein Exemplar geschickt. Das Buch mit den vielen guten Tipps aus der und für die Praxis steht jetzt in Haltern am See, siehe Foto.

    Ich gratuliere herzlich und wünsche jede Menge Spaß & Anregungen mit dem Ratgeber.

    So muss es sein: Malerblatt-Blog und davor das Tipp- und Trick-Buch.

    So muss es sein: Malerblatt-Blog und davor das Tipp- und Trick-Buch.

    Halbspontan verlose ich noch einen dieser praktischen Tipp-Geber. Wer sich zuerst hier über den Blog oder über meine unten stehende Mailadresse meldet, der bekommt postwendend das Buch mit dem schönen Untertiel: So holen Sie das Beste für sich heraus!

    Ulrich Schweizer

    ulrich.schweizer@konradin.de www.malerblatt.de www.malerblatt-wissen.de www.twitter.com/malerblatt http://www.facebook.com/mobileprotection#!/malerblatt.wissen?sk=wall