6. April 2013
Wurde hier die Fassade passend zu den Mülltonnen gestaltet oder wurden die rollbaren Entsorgungsbehälter mit Blick auf den Farbton an der Hauswand angeschafft? Möglich ist natürlich auch, dass Meister Zufall die wunderschöne Farbharmonie schuf. Oder der legendäre Ordnungssinn, der im Rahmen der Kehrwoche zutage trat? In Murrhardt im Schwäbischen Wald gab’s dieses Motiv zu bewundern – das Auge müllt eben mit! Wobei mir bei diesem gar wunderschönen Müllenium die graue Tonne ganz rechts nicht richtig passen will, die gerade noch ins Bild rein kommt, den Schnabel aber wie ihre linke Nachbarin etwas offen hat. Nein, nach dem Mundgeruch fragen wir hier nicht. Das würde dieses ästhetische Stillleben deutlich abwerten. Jedenfalls: Schwarzbraun ist die Haselnuss, schwarzbraungelb sind die Mülltonnen. Und Schwarzgelb macht Politik in Berlin. Manchmal.

Schwarzbraun ist die Haselnuss, schwarzbraungelb sind die Mülltonnen. Und Schwarzgelb regiert in Berlin.
Ihr
Ulrich Schweizer
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Schräges & angrenzende Wissenschaften |
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Verfasst von Uli Schweizer
1. April 2013
Am Stück oder lieber geschnitten? Das fragt man sich bei der alten Fassade vielleicht auch, die einstmals sicherlich der ganze Stolz des Richard Hambach war. In Fulda betrieb er ein seinerzeit augenscheinlich erfolgreiches Schinken-Spezialhaus.
Wer dieses Gebäude bei einem Spaziergang durch die Stadt wahrnimmt, der denkt unweigerlich kurz darüber nach, welche Geschichte das Gebäude hat und was aus den Schinken-Spezialisten wurde.
Früher schien es üblich gewesen zu sein, die Vornamen abzukürzen, manchmal einigermaßen kurios. Hat das Geld bei Richard nur bis zum Rich. gereicht? Oder wollte die Schrift keinesfalls kleiner werden, doch nicht so groß wie sie bei der Abkürzung R. hätte werden können? Oder verkaufte Rich. die Buchstaben ard weiter, wobei es damals wohl noch keine Fernsehanstalten gab?
Und warum blieben die Fragmente “inken gros” bei der Türverbreiterung stehen, obwohl bei der Umbaumaßnahme sicherlich “Schinken en gros” längst Geschichte war?
Fragen über Fragen. Ich werde sie heute nicht beantworten können. Beim nächsten Schinkenbrötchen werde ich aber noch einmal darüber sinnieren.

Das Schinken-Spezialhaus in Fulda.

Das Schinken-Spezialhaus ist deutlich in die Jahre gekommen.

Schinken en gros? Beim Umbau blieb “inken gros” stehen. Warum auch nicht.
Ihnen einen wunderbaren Start in die neue Woche.
Ihr
Ulrich Schweizer
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Verfasst von Uli Schweizer
21. März 2013
Einer Frau möchte man hier das Parken nicht zumuten, sich selber aber eigentlich auch nicht: Ich spreche vom Parkhaus beim Stuttgarter Hauptbahnhof. Okay, das Ding wird sicherlich demnächst abgerissen. Nach wie vor ist es aber geöffnet und die Parker werden kräftig abkassiert. Ich muss vor dieser Zumutung mit Parkmöglichkeit warnen. Dafür empfehle ich aber ein außergewöhnliches Lokal direkt neben der Augen-Beleidigung, nämlich die “Schankstelle”, untergebracht in einer ehemaligen Tankstelle: www.superschanke.de
Vom gar schööööcklichen Parkhaus mute ich Ihnen zwei Fotos zu – dafür gibt’s ganz unten dann das Beispiel eines Tagesessens der Schankstelle.
Ekliges und Appetitliches kann so dicht beieinander liegen.

So sieht es auf dem obersten Parkdeck aus.

Leider verwackelt, das Bild. Trotzdem: das Foto bringt den Zustand des Treppenhauses rüber.

20 Meter vom Parkhaus entfernt in der Schankstelle: Tomatenpesto-Ravioli mit Heilbutt.
Sapperlot, wegen der Vor- und der Nachbereitung unserer großen Messe “Farbe – Ausbau & Fassade” wurde hier der Malerblatt-Blog deutlich vernachlässigt. Entschuldigung. Ich versuche mich zu bessern.
Ihr
Ulrich Schweizer
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Verfasst von Uli Schweizer
2. März 2013
Vielleicht war’s der Zahn der Zeit – der hätte dann aber einen super Zahnarzt. Oder ein Kollege hat ohne Gewebeschein gearbeitet und beim Gewebe ein wenig, wie soll ich’s ausdrücken, gepfuscht? Nö, das dann wohl doch nicht. Es waren die Jahre und die Witterung und die unachtsamen Bewohner und das, nein, halt – fast hätte ich geschrieben: zweitklassiges Material. Aber weil’s das ja in unserer Branche gar nicht gibt, muss es doch der gute Zahnarzt gewesen sein, der dem Zahn der Zeit seinen unglaublichen Biss verlieh. Der Zahnarzt also – womöglich noch auf Krankenschein.

Der Zahnarzt ist schuld! Der Zahn der Zeit hat hier ordentlich geknabbert.

Oder hatte der Kollege keinen Gewebeschein?
So, jetzt geht’s ratzfatz auf die Messe Farbe – Ausbau & Fassade zu. Am kommenden Mittwoch ist der erste Tag. Sie kommen doch nach Köln? Und zum Malerblatt-Stand in Halle 6, C002/C006? Herzlich willkommen, ich freue mich auf Sie!
Ihr Ulrich Schweizer
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Verfasst von Uli Schweizer
15. Februar 2013
Was weckte meine müden Äuglein in Frankfurt auf? Ein Verteilerkasten oder wied so’n Ding heißt. Nicht des Stromes wegen, nein. Mich hatte eher die Lackbeschichtung fasziniert. Wer sie auf den grauen Untergrund zauberte? Und wie? Keine Ahnung. Jedenfalls: ein unerwarterter Farbpunkt, egal, ob man’s jetzt schön findet oder eher nicht.

Farbe auf Stromkasten in Frankfurt.

Und jetzt sieht man auch den Kasten.
Ihnen ein erstklassigesWochenende!
Ihr
Ulrich Schweizer
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Netzhaut-Schmeichler? |
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Verfasst von Uli Schweizer